Mit einem deutlichen 12:2-Erfolg haben die Frankfurt Eagles am vergangenen Spieltag ihre Stärke unter Beweis gestellt. Gegen die Fulda Blackhorses zeigten die Frankfurter vor allem auf dem Mound und in der Disziplin am Schlag ihre Klasse, während die Defensive in den entscheidenden Momenten zur Stelle war.
Romeyer und Weimer dominieren auf dem Mound
Der Grundstein für den Erfolg wurde bereits früh durch eine herausragende Pitching-Leistung gelegt. Starting Pitcher Louis Romeyer lieferte eine Gala-Vorstellung ab: In sechs starken Innings ließ er lediglich zwei Hits zu und schickte insgesamt acht Schlagmänner der Blackhorses per Strikeout zurück auf die Bank.
Als Romeyer den Ball an Kolja Weimer übergab, änderte sich das Bild für die Gäste aus Fulda nicht. Weimer knüpfte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers an und steuerte vier weitere Strikeouts zum souveränen Sieg bei. Insgesamt verbuchten die Eagles-Pitcher damit 12 Strikeouts und ließen Fulda über das gesamte Spiel nur drei Hits.
Geduldige Offensive zündet spät, aber gewaltig
Offensiv präsentierten sich die Eagles zunächst als „Slow Starter“. Zwar gelang bereits im ersten Inning die Führung, doch diese resultierte weniger aus der eigenen Schlagkraft als vielmehr aus mangelnder Präzision des gegnerischen Pitchings – vier Walks brachten den ersten Run über die Platte.
Es dauerte bis ins fünfte Inning, ehe der Knoten endgültig platzte. Mit einer kontrollierten Offensive erzielten die Frankfurter vier weitere Punkte und bauten die Führung kontinuierlich aus. Ein Run im sechsten, zwei im siebten und schließlich ein kraftvoller Endspurt mit vier Punkten im neunten Inning schraubten das Ergebnis auf den verdienten 12:2-Endstand hoch. Insgesamt verbuchten die Eagles 9 Hits.
Defensives Highlight verhindert Wende
Ein Moment sorgte für stehende Ovationen: Im dritten Inning verhinderte Second Baseman Patrick Alvares mit einem spektakulären Divingplay einen sicher geglaubten Treffer der Blackhorses und unterband damit eine mögliche Aufholjagd der Gäste im Keim.
Trainerstimmen: „Cleverer Baseball entscheidend“
Trotz einiger kurzfristiger Personalsorgen zeigten sich die Coaches Michael Schubert und Kolja Weimer nach der Partie sichtlich zufrieden:
„Trotz einiger kurzfristiger Absagen und Ausfälle hat das Team heute gezeigt, dass wir nicht auf einen einzelnen Schlüsselspieler angewiesen sind. Wir haben uns zwar offensiv am Anfang etwas schwergetan, aber gezeigt, dass wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und unseren Plan durchziehen. 12 Walks zeigen, dass unsere Jungs ihre At-Bats nutzen und cleveren Baseball spielen.“
Mit diesem Sieg im Rücken blicken die Eagles optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Wenn die Mannschaft die Geduld am Schlag und die Dominanz auf dem Mound beibehält, wird sie auch in den nächsten Wochen schwer zu schlagen sein.



