​35 Grad im Schatten, keine einzige Wolke am Himmel – perfektes Baseball-Wetter für hitzeresistente Vögel. Die Frankfurt Eagles eilen in der Liga weiter von Kantersieg zu Kantersieg. Wie schon im letzten Duell gegen die Friedberg Braves machten die Adler auch mit den Bad Homburg Hornets kurzen Prozess und schickten den Gegner nach nur fünf gespielten Innings per Mercy Rule vorzeitig nach Hause.

​Blitzstart im ersten Inning

​Die Parallelen zum vergangenen Spieltag waren von Beginn an unverkennbar. Das Team von Coach Weimer präsentierte sich im heimischen Ballpark von der ersten Sekunde an hellwach, extrem schlaggewaltig und defensiv absolut sattelfest. Bereits nach dem ersten Inning leuchtete ein komfortables 6:0 auf dem Scoreboard.

​Zwar bäumten sich die Hornissen im zweiten Inning noch einmal kurz auf und verkürzten mit drei Runs, doch die Eagles ließen sich davon keineswegs aus dem Konzept bringen. Die prompte Antwort folgte auf dem Fuß: Die Frankfurter Offensive legte postwendend nach und baute die Führung unbeeindruckt weiter aus.

​Defensiv-Bollwerk trotzt der Bruthitze

​Bei den extremen Temperaturen war das Spiel vor allem eine mentale und physische Zerreißprobe. Ein Sonderlob verdiente sich hierbei die Batterie der Eagles:

  • ​Pitcher Louis Romeyer behielt auf dem Mound kühlen Kopf und dominierte die gegnerischen Schlagleute.
  • ​Catcher Lukas Stawinoga lieferte hinter der Platte eine absolute Schwerstarbeit ab.

​Gemeinsam trotzte das Duo der brütenden Hitze und ließ im weiteren Spielverlauf keinen einzigen Run der Bad Homburger mehr zu. Während die eigene Defensive stand wie eine Eins, knackte die Frankfurter Line-up den gegnerischen Pitcher munter weiter.

​Joel Da Silva sorgt für den spektakulären Schlusspunkt

​Beim Stand von 16:3 im fünften Inning schlug schließlich die Stunde von Neuzugang Joel Da Silva. Mit einem mächtigen Schwung feuerte er den Ball über den Zaun – ein satter 3-Run-Homerun zum 19:3-Endstand, der das Spiel vorzeitig beendete!

​„Ein absoluter Traumschlag! Dafür gab es nicht nur tosenden Applaus von den eigenen Teamkollegen und den Fans, sondern auch sichtlich beeindruckten Respekt vom fair auftretenden Gegner aus Bad Homburg sowie den Schiedsrichtern.“

​Ausblick: Der Flug der Adler geht weiter

​Mit diesem dominanten Erfolg im Rücken strotzen die Eagles vor Selbstbewusstsein. Lange ausruhen kann sich das Team auf dem Heimsieg jedoch nicht: Am kommenden Sonntag hebt der Adler-Express wieder ab – dann schlagen die Frankfurter zum nächsten Auswärtskracher in Kassel auf.

​Let's go, Eagles!